Monet, Claude

"Claude Monet (1840 - 1926) war ein französischer Maler, der in seiner mittleren Schaffensperiode zu einem wichtigen Vertreter des Impressionismus wurde. Monet wurde in Paris geboren und wuchs ab 1845 in Le Havre auf, wo er sich schon mit 15 Jahren als Karikaturist einen Namen gemacht hatte. 1857 nahm Monet die Malerei auf, im Jahr darauf ging er nach Paris, wo er Frédéric Bazille kennenlernte und mit ihm eine Ateliergemeinschaft einging. Zunächst der traditionellen realistischen Malerei verpflichtet, wurde Monet zunehmend von der freieren Malweise seiner Pariser Küntlerfreunde (u. a. Edouard Manet, Pierre-Auguste Renoir und Alfred Sisley) beeinflusst, was seine wirtschaftliche Situation eher verschlechterte, da die Kunstkäufer noch sehr konservativ orientiert waren. 1870/71 hatte sich Monet in London aufgehalten, um dem Kriegsdienst zu entgehen, wo er das Werk William Turners zu schätzen lernte. Zurück in Frankreich, ließ sich Monet 1871 in Argenteuil nieder, wo er mit Gustave Caillebotte eine Künstlervereinigung gründete, die mit ihren Gruppenausstellungen zur Keimzelle des Impressionismus werden sollte. Der Name "Impressionisten" entstand dabei als Ableitung des Bildtitels von Monets 1872 entstandenem Gemälde "Impression, soleil levant" und war zunächst abwertend gemeint. 1883, nachdem er sich von den Impressionisten zurückgezogen hatte, übersiedelte Monet mit seine Familie nach Giverny, wo er, unterbrochen von Malreisen unter anderem nach London (1900) und Venedig (1908), den Rest seines Lebens verbrachte."
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